Unsere Rebsorten
Der Weinbau in der Pfalz ist heute durch eine Vielzahl alter und neuer Rebsorten gekennzeichnet. Waren früher Riesling und Portugieser die beherrschenden Sorten, so hat der Weinkenner heute eine weitaus größere Auswahl. Derzeit sind 45 weiße und 22 rote Rebsorten zum Anbau in der Pfalz zugelassen.
Das Geschick des Winzers äußert sich darin, auf der einen Seite den Bestand zu bewahren und bei Neuanpflanzungen die Sorten auszuwählen, die für den jeweiligen Boden und das dort herrschende Mikroklima am Besten geeignet sind, und auf der anderen Seite den Anforderungen des Marktes und seiner Kunden gerecht zu werden.
Nachfolgend möchten wir Ihnen gerne unsere Rebsorten in Wort und Bild vorstellen.
Riesling
| ![]() | Kleinbeerige, spät reifende Traubensorte. Rieslingweine zeichnen sich
durch eine bukettreiche, edle Blume und eine feine, fruchtige und
rassige Säure aus. Sie gehören in guten Weinjahrgängen zu den edelsten Weinen der Welt. | |
Müller-Thurgau | |
Die nach Ihrem Züchter, Professor Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau (Schweiz) benannte Traubensorte reift früht und bringt bei geringer Säure, milde, blumige Weine mit duftigem Buket. Das Synonym Rivaner ist eine Kurzfassung der Worte Riesling und Silvaner. Diese beiden Sorten sah man lange Zeit als Eltern des Müller-Thurgau an. | |
Morio-Muskat | ![]() |
Kreuzung aus Silvaner und Weißburgunder, nach Ihrem Züchter, Landwirschaftsrat Morio benannt. Früh reifende Traubensorte mit deutlichem Muskatbuett Besonders von Damen bevorzugt | |
Scheurebe | ![]() | Kreuzung aus Silvanger und Riesling, nach Ihrem Züchter benannt. Sehr ausdrucksvolle Weine mit edlem Bukett und fruchtigen Säuren | |
Huxelrebe | ![]() | Kreuzung aus Gutedel und Courtillier-Musqué, reift normal bringt nervige, kernige Weine, die erst nach der Flaschenreife voll zur Geltung kommen | |
Cabernet-Sauvignon | ![]() | Spätreife, französische Rotweinsorte mit angenehmem Duft und Charakter | |
Kerner | ![]() | Benannt nach dem schwäbischen Heimatdichter Kerner. Kreuzung aus Rieling und Trollinger Reben. Mit herzaftem, duftigem Geschmack | |
Portugieser | ![]() | In der Pfalz am meisten angebaute Rebsorte. Ansprechende milde Tischweine von rubinroter Farbe. Vor Allem auch als Weißherbst ein beliebter Sommerwein | |
Dornfelder | ![]() | Kreuzung zwischen Helfensteiner und Heroldrebe. Ursprünglich als Deckwein eingesetzt um farbschwächeren Roteinen eine tiefdunkle Farbe zu verleihen, hat sich der Dornfelder heute mehr und mehr als eigenständiger Wein etabliert. Er bringt tiefdunkle, gerbstoffreiche Rotweine - häufig mit einem ausgeprägten Aroma nach vollreifen Kirschen. | |
Silvaner | ![]() | milder, saftiger Wein mit leichter Säure und zartem Bukett, neutral | |
Grauburgunder | | Aus der Burgunderfamilie. In Deutschland über viele Jahre auch als Ruländer bekannt. Sie wurde durch den Speyrer Kaufmann Ruland im 18. Jahrhundert erstmals in Deutschland angepflanzt. Vollmundiger, körperreicher Wein mit arteigenem Sortenbukett. | |
Sauvignon Blanc
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Auch Muskatsilvaner genannt, züchterisch ungewisse Herkunft mit noch geringem Anbau in Deutschland. Er stammt ursprünglich aus Frankreich und zeichnet sich durch kleine, kompakte und dichtbeerige Reben aus. Die Weine sind frisch und fruchtig mit einer typischen, pikanten Ananasnote. In der Pfalz sind derzeit etwa 145 Hektar mit Sauvignon Blanc bepflanzt. | |
Weißburgunder | ![]() | Eine Rebosrt, die durt Mutation aus dem Ruläder entstammt. Reift mittelspät, bringt vollmundige Weine, überweigend Prädikatsweine | |
Chardonnay | ![]() | Frische, fruchtige und hochwertige Weine, die nur in höheren Alkoholgehalten voll zum Ausdruck kommen | |
Regent | ![]() | Der Regent ist eine Neuzüchtung aus dem Jahr 1967, die sich durch farbintensive, gerbstoffbetonte Weine auszeichnet. | |
Sankt Laurent | ![]() | Die Rebe wurde Mite des 19. Jahrhunderts durch den Apotheker Johann Philipp Bronner in Deutschland eingeführt. Nachdem sie seit den 50er Jahren in Vergessenheit geraten war, erlebt sie heute eine Renaissance. |
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